> > BANDS
ZERAPHINE

TRI STATE CORNER "Home" out on May 23rd, 2014
Drakkar Records e-Wave Records
NEWS   |   DATES   |   NEWSLETTER   |   BUY MUSIC   |   CONTACT   |   PRESS-AREA
NEWS  |  LINE-UP  |  BIOGRAPHY  |  MULTIMEDIA  |  DISCOGRAPHY  |  PICTURES  |  STORIES

Years In Black


Was war das Jahr 2000 ein trauriges Jahr für alle Fans der Dreadful Shadows. Beinahe am Höhepunkt ihrer Karriere angelangt, löst sich die Berliner Gruppe auf und hinterlässt erst ein mal ein klaffendes Loch in der gotischen Rockszene. Sven Friedrich und Norman Selbig sind aber nach der Trennung schon wieder fleißig am komponieren und melden sich schon kurze Zeit später mit ihrem neuem Projekt zurück, das Anfangs noch den Namen Helix trägt, womit man auch schon einige Auftritte im Vorprogramm von Letzte Instanz absolviert. Leider findet man kurze Zeit später heraus, dass man mit dem Namen nicht alleine dasteht und man benennt das junge Projekt in Zeraphine um. Der Grundstein für eine ereignisreiche Zukunft ist gelegt.

2002 erscheint dann endlich das Debütalbum „Kalte Sonne", das von Sven noch komplett auf Deutsch komponiert wurde. Mit Manuel Senger (Gitarre), Michael Nepp (Bass) und Marcellus Puhlemann (Schlagzeug) fand man schließlich die passende Verstärkung, um das junge Konzept zu komplettieren. Bereits das Debütalbum zeigt, dass Zeraphine sich nicht so einfach kategorisieren lassen. Dominiert von Sven's markanter Stimme, emotionalen Texten und einer rockigen Attitüde, wird schnell klar, dass die Band den Weg nach oben im Blickfeld hat und der Weg bereits vorgeebnet ist.

Bereits 2003 erscheint das zweite Album „Traumaworld". Nach dem erfolgreichen Debüt weiß auch der Nachfolger zu begeistern und präsentiert sich mit einem deutlich rockigeren Background. Auch textlich konzentriert sich Sven wieder mehr auf englische Lyrics und so beinhaltet „Traumaworld" nur zwei deutsche Songs. Inzwischen wurden auch die Medien auf Zeraphine aufmerksam und so mehren sich die Fernsehauftritte, wie beispielsweise auf Onyx oder gar bei Giga TV. Zudem rotiert das Video von „Be My Rain" fleißig auf den Musiksendern und beweist, dass Zeraphine längst das Loch gestopft haben, dass die Dreadful Shadows zurück gelassen haben. Um das neue Album gebührend zu präsentieren touren Zeraphine im Herbst im Vorprogramm von HIM durch die Republik und können ihre Fanbase noch mal deutlich vergrößern.

Danach gönnt sich die Band eine kurze Auszeit, bastelt aber schon wieder fleißig am nächsten Album „Blind Camera". Um den Fans die Wartezeit zu verkürzen erscheint im März 2004 schließlich die Single „New Year's Day", eine wunderschöne Neuinterpretation des tragenden U2-Songs. Im Januar 2005 ist es dann endlich soweit und „Blind Camera" erscheint. Das Album unterstreicht die logische Weiterentwicklung der Band und weiß die bedeutvollsten Elemente aus den beiden vorangegangen Alben zu kombinieren und begeistert mit einer wundervollen Symbiose aus deutschen und englischen Texten. Man spielt sich auf allen wichtigen Szenefestivals in die Herzen der Fans und hat die unschätzbare Ehre beim einzigen Deutschlandkonzert von The Cure im Vorprogramm zu spielen.

Man gönnt sich wenig Ruhe und beginnt schließlich mit der Produktion des neuen Albums „Still", das sich klanglich als bisher härtestes Werk der Berliner Combo entpuppt. Sven legt inzwischen Wert auf eine gesunde Mischung aus englischen und deutschen Lyrics, was die Fans dankbar annehmen.

Nach solch ereignisreichen Jahren erscheint nun das Best-Of Album „Years In Black", das ein musikalisches Feuerwerk an Emotionen, Wärme und Melancholie darstellt. Mit allen Hits wie beispielsweise „Die Wirklichkeit", „Be My Rain" oder „New Year's Day" erwartet den Fan eine Sammlung an sanften Klassikern und kraftvollen Tanzflächenfüller. „Years In Black" ist nicht nur ein Muss für jeden Zeraphine Fan, sondern auch ein Schmankerl für jeden Freund von gefühlsbetonten, glanzvollen Goth-Rock Klängen. Auf viele weitere ereignisreiche Jahre…

Sven Siemen