QNTAL

Als das Projekt Qntal mit seiner ungehörten Mischung aus Mittelalter und Elektronik 1992 das erste Mal auf der Bildfläche erschien, war das Staunen groß. Man kannte zwar mittelalterliche Musik, man hatte natürlich auch schon elektronische Klänge vernommen. In Personalunion indes noch nie. Bis heute zählen Qntal zu den Vorreitern ihres selbst erschaffenen Genres; und mit „Qntal VIII – Nachtblume“ fügen sie ihrer makellosen Werkschau ein weiteres betörendes Kapitel hinzu.
Beseelt von mehrsprachiger Poesie verzaubern Qntal ihre ungewöhnlich breit aufgestellte Hörerschaft. Die kommt aus allen Himmelsrichtungen. Aus der Mittelalter-Szene ebenso wie aus der elektronischen Ecke, aus dem Trauerflor des Gothic ebenso wie aus der bärbeißigen Heavy-Metal-Bewegung, aus Pop-Kreisen ebenso wie aus der Klassik. Das wahrhaft Besondere an den kunstfertig erdachten und mit viel Gefühl umgesetzten Klangbildern ist eben jene Vielfältigkeit und jenes herausragende Talent, das Syrah und Michael Popp unter Beweis stellen.

Das neue Opus „Qntal VIII - Nachtblume“ macht da keine Ausnahme. Vier Jahre nach „Qntal VII“ ermöglicht das neue Werk bei allem Tiefgang ein sofortiges Abtauchen, eine Rückkehr, ein regelrechtes Heimkommen in diese verwunschene, feingliedrige Musikwelt. Durchdringender Gesang, wogende, elegische Harmonien, oszillierende Elektronik, festliche, beinahe sakrale Aura, eingängige Melodien – in der Tat lässt sich die Musik von Qntal nicht besser als das deutsche Gegenstück zu Dead Can Dance charakterisieren. Dass wir vier Jahre auf dieses neue Album warten mussten, hat gute Gründe: Syrah und Popp leben sich überdies bei Estampie rein mittelalterlich aus, bei VocaMe rein vokal – und jetzt eben wieder mit elektronischer Verstärkung. „Wenn man ein Jahr lang hauptsächlich klassische Kirchenkonzerte gemacht hat“, so Komponist Popp, „zieht es einen doch wieder hin zum Computer und zur Elektronik.“

Die Nummerierung der aktuellen Platte verrät es schon: Das Wirken Qntals trägt einen roten Faden, hängt untrennbar zusammen. Syrah sieht das als „Werksverzeichnis“, als klar abgesteckter Arbeitsprozess, in dessen Rahmen die beiden dann aber doch vollkommen frei sind. „Wir haben das Gefühl, mit allen Songs verbunden zu sein, ebenso wie es alle Songs untereinander sind“, so die studierte Sängerin. „Wir sammeln das ganze Jahr über Gedichte und Texte, die uns inspirieren. Da ist natürlich das Mittelalter eine große Schatzkiste. Auch die Texte der englischen Dichter wie Byron haben schon bei „Qntal VII“ zu Vertonungen angeregt. Hier vermählen sich für uns der romantische englische Geist, der Rückblick auf ein fantastisches Mittelalter und die Könnerschaft der Dichter zu einer wahren Fundgrube für Assoziationen und eine musikalische Umsetzung.“ Die erfolgte teilweise erneut in der atemberaubenden Natur Islands, aber ebenso in den eigenen vier Wänden.

Ein Liedtext des Fantasy-Meisters Markus Heitz ist es, der auf „Qntal VIII“ dann doch noch die Brücke zur Gegenwart schlägt. Die Zeitenreise durch die Jahrhunderte ist ein weiteres Mal komplett. So und nur so funktioniert das eben bei Qntal, wie Syrah sagt: „Wir machen Musik mit Texten aus vergangenen Jahrhunderten, leben vom Blick in Vergangenheit und Zukunft und strahlen dabei eine gewisse Zeitlosigkeit aus.“ Also wie immer bei großer Kunst.

Manchmal wohnt einem Anfang wahrhaftig ein Zauber inne. So wie damals, vor all diesen Jahren, als Syrah, Michael Popp und Ernst Horn Qntal aus der Taufe hoben. Der ungewöhnliche Name, so muss erwähnt werden, erschien Sängerin Syrah nämlich im Traum. Und schon mit „Qntal I“ spielten sich die drei, allesamt studierte Musiker aus dem gravitätischen Bereich der Klassik, in die Herzen einer Szene, die damals noch gar nicht wusste, dass es sie gab. Und vor allem dank Qntals einzigartigen Crossovers wuchs und gedieh. Elektronische Beats, mittelalterliche Melodien, Chöre und Syrahs entrückter Gesang – hier wurde musikalisches Neuland betreten.

Heute ist das anders. Und doch sind Qntal die Vordenker, die aus den eigentlich widersprüchlichen Welten Mittelalter und Elektronik etwas aufregend Neues geschaffen haben -  eine eigene musikalische Sprache, eine eigene Grammatik der Klänge. Und auch „Qntal VIII - Nachtblume“ zeigt: Niemand beherrscht sie so fließend wie sie.

 

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RELEASES

 

QNTAL - VIII: Nachtblume

Tracklist:

01 Nachtblume
02 Die finstere Nacht
03 Music On The Waters
04 Monteclair
05 Echo
06 Parliament of Fowles
07 Chint
08 Before The World Was Made
09 O Fortuna
10 Minnelied
11 Sumervar
12 A Chantar

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Qntal - VII

Tracklist:

01. Flaming Drake
02. Tenacious Love
03. Tyger
04. By The Light Of the Moon
05. Blow Northerne Wynd
06. Swebend
07. Frühlingslied
08. Schnee
09. In Dem Begyn
10. Rossignolet
11. Flame Amoureuse
12. Musa Venit
13. Melos Lacrimosum (Digipak Bonus Track)
14. Nox Aeterna (Digipak Bonus Track)

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Qntal - Purpurea

Tracklist:

CD1:

01. All For One
02. Sumer
03. Palästinalied
04. Ad Mortem Festinamus
05. Flamma
06. Nihil
07. Am Morgen Fruo
08. Altas Undaz
09. Cupido
10. Departir
11. Von Den Elben
12. Entre Moi Et Mon Amin
13. Levis
14. Unter Den Linden

CD2:

01. 292 (A Darker Shape Remix)
02. Lasse, Grand Doucor
03. La Froidor (Version Noir)
04. Glacies (Candidus Mix)
05. Veni (Filthy Floor Mix)
06. Rose In The Mor
07. Noit Et Dia (Obscurus Mix)
08. Unmaere
09. Rot
10. Ecce Gratum (Novus Mix)
11. Ludus
12. Levis (Half Light Mix)
13. Slahte Wille (Version Bleu)

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Qntal - VI Translucida

Tracklist:

01. Sleeping
02. Departir
03. Slahte Wille
04. Translucida
05. La Froidor
06. Glacies
07. Worlds Of Light
08. Obscurt
09. Sumer
10. Amorous Desir
11. Passacaglia

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Qntal - V Silver Swan

Tracklist:

01. Monsiuer's Departure
02. Amis Raynaut
03. Levis
04. Von Den Elben
05. Lingua Mendax
06. Falling Star
07. The Whyle
08. Winter
09. Altas Undaz
10. 292
11. Silver Swan

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Qntal - IV Ozymandias

Tracklist:

01. All For One
02. Ozymandias I
03. Vogelfluc
04. Blac
05. Dulcis Amor
06. Cupido
07. Flow
08. Flamma
09. Amor Volat
10. Ozymandias II
11. Indiscrete
12. Noit E Dia
13. Remember Me

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MULTIMEDIA

 

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